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Racing-Team Blog

11./12. November 2017 - Stuttgart

Auf dem Plan stand erneut ein Doppelwochenende für die deutsche Cross-Elite; Austragungsort: Stuttgart. Vor Reiseantritt war nach einem Blick auf die Wetterprognose bereits klar, dass an diesem Wochenende eigentlich nur einer wieder Höchstleitung bringen wird: Nämlich Dieter Rosenkranz, Vorzeigebetreuer und nicht ersetzbares Urgestein der Offroad-Szene! Mit folgenden Worten lässt sich sein Wochenende ganz kurz beschreiben: Sachen packen, mit Bleifuß zur Rennstrecke, Material vorbereiten, Aufwärmklamotten der Teamfahrer vor dem Start einsammeln, mit dem Startschuss schnell ins Wechseldepot rennen, Runde für Runde den Fahrern ein sauberes Rad unter den Hintern schieben, schnell die schlammigen Räder - so gut es in der Kürze der Zeit eben geht - wieder in den "schön orangenen" Ursprungszustand versetzen (Anmerkung: die Finger fast taub vor Nässe und Kälte), nach Zieleinlauf den Fahrern Klamotten bringen, Räder putzen und einladen, in Rekordzeit zum Hotel, weiter putzen, Essen und das wohl verdiente Feierabendbier (pro Fahrer) zu sich nehmen, kurz schlafen, frühstücken, ab zur Rennstrecke, Material vorbereiten und umschrauben, um es optimal an die neuen Streckengegebenheiten anzupassen und dann wieder alles von Vorne; und das Schlimmste bei alldem ist, das Geschwätz der eigenen Fahrer ertragen zu müssen!

Samstag: Nun zum Rennverlauf in Vaihingen, der bereits siebte Lauf zum Deutschland Cup Cross. Wie zuvor beschrieben, wartete hier eine schlammige Wiesenpiste auf die Fahrer. Vom Radsport360 Racing Team war mit Gerrit Rosenkranz zunächst nur ein Fahrer vom Team vertreten. Aufgrund des guten Materials und einer perfekten Betreuung - jede Runde ein sauberes Rad - konnte er ein gleichmäßiges Rennen fahren bzw. durch den Schlamm schieben und in einem stark besetzten Fahrerfeld einen starken sechsten Platz einfahren. Sieger wurde Max Lindenau (Stevens Racing Team) vor Wolfram Kurschat und Manuel Müller (RSV Rheinstolz Wyhl).

Sonntag: In Magstadt standen für das Radsport360 Racing Team Gerrit, Severin, Till und Marcel vier Fahrer am Start. Auch hier musste aufgrund der sehr nassen und schlammigen Bedingungen sowie der zu absolvierenden Höhenmeter sehr viel gelaufen, geschoben und geschultert werden; also Crosssport pur! Durch die Übung am Vortag kam Gerrit immer besser mit den Bedingungen klar und konnte sich auch im Ergebnis mit Platz 5 noch weiter verbessern; wäre bei dieser Tendenz bei weiteren 4 Renntagen in Folge der erste Sieg im Deutschland Cup so für ihn möglich? Allerdings nicht zumutbar für Vater Dieter und das Material! Till fuhr seinerseits ein sehr starkes Rennen und belegte hinter Gerrit Platz 6. Auch schlugen sich Sesi und Marcel wacker und kämpften sich auf die Plätze 11 und 14 vor, ein beachtliches Teamergebnis im Schlamm von Stuttgart. Sieger des Rennens wurde Manuel Müller (RSV Rheinstolz Wyhl) vor Paul und Max Lindenau (beide Stevens Racing Team).   


29. Oktober 2017 – Kehl-Auenheim

Beim sechsten Lauf zum Deutschland Cup in Kehl-Auenheim stand das Radsport360 Racing Team mit gleich fünf Fahrern am Start. Die Strecke am Lärmschutzwall verwandelte sich durch starken Regenfällen bis zwei Stunden vor dem Start der Elite Klasse zu einer einzigen Rutschbahn, so dass die Rennstrecke noch kurzfristig verändert werden musste. Im Rennen trockneten die vielen Wiesenabschnitte jedoch wieder gut ab und die Strecke wurde nach und nach besser fahrbar. So war auch die schnelle Abfahrt vom Wall selbst wieder gut steuerbar, was ein echtes Highlight der Strecke war. Insgesamt zeigte das Team eine sehr gute Leistung, auch wenn es diesmal nicht ganz für ein Podiumsplatz reichte. Gerrit verpasste Platz 3 um nur 15 Sekunden und wurde nach langer Verletzungspause Vierter. Marcel – wieder deutlich entspannter nach seinem Prüfungsstress - beendet das Rennen auf Platz 15, direkt gefolgt vom kränklichen Severin und Till. Andreas rundete das gute Teamergebnis mit Rang 26 ab.

 

 

28. Oktober 2017 - Offenburg

In Offenburg stand der fünfte Lauf zum Deutschland Cup an. Für das Radsport360 Racing Team standen Sascha, Severin und Till am Start. Der Kurs war recht bergig, was insbesondere Sascha entgegen kam, so konnte er das Rennen an der Spitze mitbestimmen. Auch Till war deutlich in den Top 10 vertreten. Sesi, der insgesamt gut in den Deutschland Cup gestartet ist, schwächelte krankheitsbedingt und konnte immerhin Platz 17 retten. Kurz vor Schluss konnte Sascha nach einem zähen Kampf Wolfram Kurschat distanzieren und somit auf Platz 3 die Ziellinie überqueren. Sieger des Rennens wurde Manuel Müller (RSV Rheinstolz Wyhl) vor Thomas Victor (La Pedale d'Alsace). Till belegte am Ende Platz 6, so dass sich alle Teamfahrer wertvolle Punkte für die Gesamtwertung sichern konnten.

15. Oktober 2017 – Mayen Kührenberg

 

Bei schönstem Herbstwetter und Temperaturen um die 20 Grad startete das Radsport360 Racing Team mit den Fahrern Marc Odrosek, Andreas Hunkel, Till Drobisch und Sascha Starker beim Canyoncross in Mayen. Ein 2 km langer Rundkurs um das Sportgelände mit technischen Passagen, schnellen Abfahrten, steilen Anstiegen und schnellen Geraden sollten das Rennen spannend und vor Allem konditionell sehr anspruchsvoll machen. Am Start der Eliteklasse war mit rund 20 Fahrern ein überschaubares Fahrerfeld. Die erste Startreihe bestand aus Marvin (Mav) Schmitt, Sascha, Till und Marc; etwas dahinter befand sich Andreas. Start war auf der ansteigenden Start/Ziel Geraden extrem schnell. Zu Beginn des Rennens konnten sich Marvin Schmitt mit Sascha absetzten. Dahinter zogen Till, seinerseits wiederum gefolgt von Marc, einsam ihre Runden. Noch in der ersten Runde kam Andres zu Sturz und musste das Rennen mit verbogenem Schaltauge vorzeitig beenden. An der Spitze des Rennens versuchte Marvin durch seine extrem schnelle Fahrweise Sascha so schnell wie möglich zu distanzieren. Dies gelang ihm jedoch nicht und nach und nach musste er dafür mit zunehmenden Fahrfehlern Tribut zollen. Nach rund der Hälfte des Rennens konnte sich Sascha von Marvin distanzieren und fuhr einen passablen Vorsprung heraus. Diesen konnte er bis ins Ziel gut verwalten. Platz 3 und 4 blieben unverändert, so dass das Radsport360 Racing Team erneut mit drei Fahrern unter den Top 4 vertreten war. Somit war das Teamergebnis auch für dieses Wochenende sehr erfolgreich und lässt auf gute Resultate bei den kommenden Deutschland-Cup Rennen hoffen.

Vielen Dank für die Bilder an Thomas Laut und Holger Radifo (Radsport-Fotos).

8. Oktober 2017 – Mannheim

 

Der Startschuss für die Crosssaison viel für Sascha, Andreas, Marcel und Till beim Star Cross in Mannheim. Etwas ungewöhnlich aber sehr amüsant war dabei die Startaufstellung. Diese erfolgte nämlich nach übersprungener Hürdenhöhe. Widererwartend schafften es alle Teammitglieder so in den ersten Startblock. Die Rennstrecke selbst verlief nahezu flach mit hohem Wiesenanteil. Schnell im Rennen bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe. Kurze Zeit später schrumpfte diese auf drei Fahrer mit einheitlicher Trikot- sowie Radfarbe zusammen; nämlich auf Sacha, Till und Marcel. Till hatte Schwierigkeiten den Kontakt zu halten und verlor dann durch einen Fahrfehler den Kontakt. Im letzten Renndrittel konnte dann auch Marcel nicht mehr das Hinterrad von Sascha halten, so dass Sascha einen recht komfortablen Sieg - gefolgt von seinen beiden Teamkollegen - einfahren konnte. Andreas hatte nach einem kleinen Sturz ein verbogenes Schaltauge und kämpfte sich mit Schaltproblemen auf Platz 11 ins Ziel. 

 

8. Oktober 2017 - Nürnberg

Unser Crossspezialist Sesi startete im Rahmen des AAN-Crosscups- eine Rennserie aus drei Läufen bei Nürnberg - in die Crosssaison. Gut 50 Starter fanden die Startlinie des Eliterennens. Die ersten beiden Runden konnte Severin von vorne gestalten, ehe der spätere Sieger Sven Baumann (SV "Werra 07" Hildburghausen e.V.) aufschloss und das Tempo forcierte. Sesi konnte das Tempo nicht mit gehen, hielt jedoch Platz 2 zunächst inne und versuchte sich gegen die Verfolgergruppe zu wehren, was auf manchen Geraden mit Gegenwind gar nicht so einfach war für unseren Eckenflitzer. Die letzten beiden Runden machten es der Führende Baumann und Severin nochmal spannend. Zuerst erlitt Baumann Defekt. Severin erhielt die Info vom Defekt und setzte nochmal nach. Die Lücke schrumpfte auf 10 Sekunden. Nun holte sich jedoch auch Severin einen Defekt. Die Lücke nach vorne wurde wieder größer. Und die Verfolger um Platz 3 rückten auch wieder näher. Also Sesi bog schleunigst ins Depot ab um die Ridley-Maschine zu wechseln. Somit wurde es zum Ende hin nochmal eng, doch der zweite Platz geriet nicht mehr in Gefahr. Platz 3 ging an Michael Walter (Gunsha KMC Team).

 

1. Oktober 2017 - Bad Salzdetfurth

 

Die nationale Crosssaison 2017/2018 startete mit dem ersten Lauf zum Deutschland-Cup in der Radsporthochburg Bad Salzdetfurth. Mit von der Partie war auch unser Radsport360 Racing Team Fahrer Marc Odrosek. Bei fast sommerlichen Bedingungen von oben und gleichzeitig sehr schlammigen von unten - aufgrund des Dauerregens am Vortag - ging es auf die wie gewohnt sehr abwechslungsreiche Strecke. Im vorderen Drittel des ca. 50 Mann starken Fahrerfeldes startete Marc ins Renngeschehen. Dort behauptete er sich und konnte weitere Positionen von Runde zu Runde gut machen. Gut kam er mit der Ridley-Maschine auf dem rutschigen Untergrund zurecht. Am Ende reichte es für einen guten Platz 8 im Eliterennen. An der Spitze des Rennens war es durchweg spannend. Letztlich entschied Maximilian Möbis (RSV Berlin) vor Wolfram Kurschat (Kurschat Consulting Racing Team) und Yannick Gruner (Stevens Racing Team) das Rennen für sich.

 

24. September 2017 - Dünsberg

 

Traditionell wurde im Rahmen des Dünsberg Bike-Marathons das Finale der Rosbacher Bike-Challenge ausgetragen. Für Sascha Starker war es eigentlich nur Formsache, sich erneut nach der Saison 2016 auch in 2017 die Gesamtwertung zu sichern. Platz 17 war dafür die Minimalanforderung im Finallauf. Bereits in der Neutralisation gab es eine Schrecksekunde. Das Führungsfahrzeug, welches die ersten beiden Kilometer das Feld anführte, machte wenige Meter vor dem Abzweig in die Rennstrecke eine Vollbremsung. Leider fuhren einige Fahrer auf das Auto auf und stürzten. Zum Glück ist keinem etwas ernsthaftes passiert, trotzdem für die Betroffenen sehr ärgerlich. Wie sich später herausstellte, war die moderne Technik schuld. Das Fahrzeug sollte durch ein Flatterband fahren. Dank automatischem Notfallbremssystem wurde dies jedoch als Hindernis erkannt und das Fahrzeug bremste von alleine und die Dinge nahmen ihren Lauf; das System funktioniert also.

Relativ schnell befand sich Sascha in einer fünf Fahrer großen Spitzengruppe. Nahezu genauso schnell blieben allerdings nur Christoper Platt (Kreidler), Marcel Lehrian (Storck) und Sascha übrig. Nach einem Kettenklemmer verloh Sascha eine knappe Minute auf die beiden Führenden, konnte diese mit entsprechendem Kraftaufwand wieder schließen. Durch einen Reifendefekt von Marcel waren plötzlich nur noch Sascha und Christoper an der Spitze. Der Kreidler Werksfahrer war an diesem Tag - auch motiviert durch den Heimvorteil - sehr stark. Fünf Kilometer vor dem

Ziel setzte Sascha seine Attacke und konnte auch eine Lücke auf machen. Diese rettete er bis ins Ziel und gewann nach einer Fahrzeit von 02:18:00 Stunden vor Chirstoper Platt (Kreidler

Werksteam) und Philipp Küllmer (RC Silber-Pils Bellheim).

 

 

23. September 2017 - Schotten

 

Wie gewohnt stand zum Ende der Saison die Hessenmeisterschaft im Bergzeitfahren

in Schotten an. Dabei mussten ca. 8 km bergan bewältigt werden. Unser Teamfahrer Sascha stand besonders motiviert am Start, da er bei den Hessenmeisterschaften im Einzelzeitfahren mit Platz drei - wenige Wochen zuvor - seine Erwartungen nicht erfüllen konnte.

So stürmte er nun mit einer Zeit von 16:20 Minuten ins Ziel. Letztlich konnte er sich so den Vizemeistertitel sichern, da Christian

Mager (Hrinkow Advarics Cycleang) 12 Sekunden schneller unterwegs war. Robin

Fischer (Team Erdinger Alkoholfrei) sicherte sich nach einer Fahrzeit von 16:32 Minuten Platz 3. 

17. September 2017 - Hirschberg

Trotz einer verregneten Woche zeigte sich am Sonntag das Wetter an der Bergstraße zum Odenwald Bikemarathon von seiner besten Seite. Für Sascha und Jago ist es quasi ein Heimrennen. Von Bensheim bzw. Heidelberg ist der Kurs keine 30 km entfernt. Der Kurs - bestehend aus einer 10 km langen Einführungsrunde, zwei á 25 km Runden sowie 1800 hm - hat es in sich. Nach rund 30 Minuten Fahrzeit war das Fahrerfeld schon soweit dezimiert, dass eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Sascha, Marcel Lehrian (Storck Bycicle Team) und dem jungen Fahrer Lomas Wefing alleine unterwegs war. Schon in der Einführungsrunde merkte Sascha, dass es ein schwerer Tag werden würde. In den technischen Abfahrten konnten Sascha und Marcel Mitstreiter Lomas etwas distanzieren, doch immer wieder konnte er die Lücke schließen. Lomas hingegen setzte dann ca. 15 km vor Schluss seinerseits eine Attack und distanzierte so Sascha und auch Marcel. Letztlich musste Sascha auch Marcel ziehen lassen und konnte aber trotzdem noch Platz 3 absichern. Jago sorgte mit Platz 4 für ein gutes Mannschaftsresultat.

10. September 2017 - Bad Salzhausen

Die Hessenmeisterschaft im XCO, also in der olympischen cross country Disziplin, wurde mit dem MTB-Hessencup Finale in Bad Salzhausen ausgetragen. Die Strecke ist technisch nicht sonderlich anspruchsvoll, aber trotzdem schön zu fahren! Marc, Till, Andreas und Sascha standen motiviert an der Startlinie. Klein aber dennoch gut besetzt war das Fahrerfeld. Nach dem Startschuss ging es schon direkt in der Einführungsrunde zur Sache. Es setzten sich Sascha und Tobias Eise (HWG Gedern) schon bald von den Verfolgern Till und Marcel Lehrian (Storck Bycicle Team) ab. Sascha und Tobias haben sich auf der Strecke hart duelliert und versuchten immer wieder sich einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Durch die taktischen Spielchen kamen Till und Marcel allerdings wieder näher heran. Somit gingen alle Vier gemeinsam in die Schlussrunde. Sascha setzte dann die entscheidende Attacke. Innerhalb weniger Sekunden konnte er einen knappen Vorsprung von ca. 8 Sekunden herausfahren. Diesen hielt er über die letzten Kilometer nahezu konstant und überquerte erleichtert zuerst die Ziellinie. So ist Sascha mit einer Fahrzeit von 01:08:25 Std. neuer Hessenmeister und gewinnt knapp vor Tobias Eise und Marcel Lehrian.

Till belegt Platz 4 vor seinem Teamkollegen Marc, wodurch das Radsport360 Racing Team drei Fahrer in den Top 5 platzieren kann.

Andreas wird in der Senioren 1 Klasse Vizehessenmeister hinter Marco Lautenschläger (Hipf Race Bikes) und vor Dennis Breithaupt (Multisport Team Wein).

Vielen Dank für die Bilder Thomas Laut.

 

28. August 2017 – Bad Salzig

 

Unser Teamfahrer Jago Fechtmann stand beim Sebamed Bike Day im Mittelrheintal hoch motiviert am Start. Auf die Teilnehmer warteten 80 km mit 1900 hm. Nach einer kurzen neutralisierten Einrollphase durch den Ort ging es bald den längsten Anstieg des Tages hinauf. Hier konnte sich der spätere Sieger Joris Massaer (8s MTB) mit drei weiteren Mitstreitern absetzten. Jago befand sich kurz dahinter in einer gut harmonierenden Verfolgergruppe, so dass die Spitzengruppe nach der ersten Rennstunde wieder eingeholt wurde. Lange ließen die Profis ein Mitfahren jedoch nicht zu. So wurde an den folgenden Anstiegen das Tempo erneut erhöht und die Gruppe viel erneut auseinander. Gemeinsam mit Sascha Schwindling (Team Herzlichst Zypern) und Julian Braun (Lotto-Kern-Haus) fuhr Jago fortan, bis er jedoch gegen Rennende beide Fahrer ziehen lassen musste. Am letzten Anstieg hatte Jago dann doch wiederJulian Braun im Blickfeld und konnte die Lücke in der letzten Abfahrt schließen. Dank einer guten Linienwahl schaffte es Jago, ca. 40 m vor dem Ziel vorbei zu ziehen und sich letztlich einen guten Platz 6 zu sichern.

Gewinner des Rennens wurde Joris Massaer(8s MTB) vor Karl Platt (Team Bulls) und Bas Peters (Giant).

 

20. August 2017 – Wiesbaden Auringen

 

Der RC 1900 Bierstadt richtete erneut ein Benefitsrennen, zugehörig zum VIACTIV MTB Rhein-Main-Cup, in Wiesbaden-Auringen aus. Marc Odrosek stand hier für das Radsport360 Racing Team am Start. Auf einem recht flachen und Cyclocross ähnlichem Kurs, konnte er zunächst das Rennen mit anführen. Im ersten Renndrittel löste sich dann Gerrit Henrich (RSG Gießen und Wieseck) aus der Spitzengruppe. Marcel Lehrian (Storck-Bicycle) konnte die Lücke nach einer Weile schließen. Mit kurzen Abständen folgten dann Erik Hühnlein (TuS Stromberg) vor dem Wiesbadener Lokalmatador Björn Traeckner (Team BULLS) und Marc Odrosek (so auch der Zieleinlauf). Auf den letzten Metern konnte sich Gerrit Henrich dann einen kleinen Vorteil verschaffen und entschied so das Rennen knapp vor Marcel Lehrian für sich.

 

 

19. August 2017 - Grafschaft

 

Wenn der traditionelle Marathon in Grafschaft ansteht ist es gleichwohl schon wieder ein Zeichen, dass sich eine weitere MTB-Saison dem Ende nähert. Motiviert von seinem noch nicht einmal eine Woche zurück liegendem Sieg beim Marathon in Neustadt an der Weinstraße, war erneut Gerrit Rosenkranz vom Radsport360 Racing Team vertreten. Der Westerwälder entschied sich – eine Wahl stand nicht wirklich zur Debatte - für die Langdistanz über 109km und 2800 Höhenmeter. Die Strecke führte fast ausschließlich über breite Waldwege, welche von den heftigen Regenfällen in den zurückliegenden Tagen aufgeweicht waren. Gerrit konnte sich gleich zu Beginn mit einem Fahrer der Mitteldistanz vom Feld absetzen und zwischenzeitlich einen Vorsprung von etwa 4 Minuten auf den zweitplatzierten Peter Herrmann herausfahren. Doch bei Kilometer 75 merkte Gerrit, dass der Körper nicht mehr wollte und musste sich so die letzten 35 km ins Ziel kämpfen. Am Ende reichte es trotzdem noch für einen guten dritten Rang im Ziel. Es gewann Peter Herrmann (Centurion Vaude) vor Wielink Rik (WV de Ijsselstreek). Gerrit berichtete im Ziel, dass das Anfangstempo nicht zu hoch und auch die Verpflegung mit den SPONSOR-Produkten gut und ausreichend gewesen sei. Scheinbar war der Körper durch den Marathon in Neustadt und das „typische-Westerwald-Training“ noch nicht erholt genug gewesen.

13. August 2017 – Neustadt a. d. Weinstraße

Es war wieder so weit, einer der schönsten – wenn nicht der schönste – Bike-Marathon Deutschlands stand in Neustadt a. d. Weinstraße auf dem Programm. Endlose Trails machen diesen Marathon zu einem ganz besonderem Sportereignis. Sascha , Till , Jago, Andreas und Gerrit standen vom Radsport360 Racing Team an der Startlinie. Trotz den vorangegangenen Regenfällen, zeigte sich die Strecke in einem Top Zustand; bei dem sandigen Boden ist Schlamm in der Region ein Fremdwort. Bis auf Andreas, der die Mitteldistanz in Angriff nahm, gingen alle weiteren Teamfahrer auf die Langdistanz über 90 km. Nach dem Startschuss zählten Till, Sascha und Gerrit gleich zu einer größeren Spitzengruppe. Sascha verlor im Rennverlauf den Kontakt zu Spitzengruppe. Nach etwa 15 km war die Gruppe bereits auf vier Fahrer geschrumpft, mit dabei waren Till, Gerrit , Tim Böhme und Daniel Gathof. Nach weiteren 15 km entschied sich Till sein eigenen Rhythmus zu fahren und ließ seinerseits die Spitzengruppe ziehen. Die verbleibenden drei Spitzenreiter harmonierten bis zum Eingang der zweiten Runde – also ungefähr Rennhälfte - gut. Tim Böhme zog das Tempo an, so dass Daniel das Tempo nicht mehr mitfahren konnte. Kurz drauf hatte Gerrit ebenfalls Schwierigkeiten, dem Tempo zu folgen und ließ Tim ziehen. Die nächsten ca. 15 km blieb der Rückstand von Gerrit mit etwa 30 Sekunden konstant. Stets hatte Gerrit den Bulls-Fahrer in Sichtweite. An einem langen Anstieg konnte Gerrit dann sogar wieder aufschließen und zudem noch an Tim vorbeifahren. Die letzten Kilometer setzte der Westerwälder alles auf eine Karte und konnte im Ziel einen hart erkämpften Sieg vor Tim Böhme feiern, letztlich sogar mit ca. 3 Minuten Vorsprung. Daniel Gathof komplettierte das Podium. Das gute Teamergebnis unterstrichen Till und Sascha auf den Plätzen 5 und 7. Jago erwischte keinen guten Tag und beendete das Rennen auf Platz 32. Auch für Andreas lief es auf der Mitteldistanz nicht optimal, er musste das Rennen nach ca. 20 km beenden .

6. August 2017 – Bad Homburg

Zur Abwechslung stand mal ein Straßenrennen, dann jedenfalls auch gleich ein Profi-Rennen, an. So ging es für Andreas, Sascha und Till - mit den dünnen Reifen im Gepäck - nach Bad Homburg, um dort in einem Kriterium gegen die Tour de France Fahrer wie Emanuel Buchmann, Nikias Arndt und Simon Geschke zu bestehen. Am Anfang des Rennens zeigte Sascha sich im vorderen Feld und versuchte immer wieder mit einer Gruppe wegzukommen, was jedoch bei einem sehr hohen Renntempo nicht gelang. Nach ca. 20 (von 80 zu fahrenden) Runden, fuhr dann eine 15-Mann starke Gruppe mit dem späteren Sieger Emanuel Buchmann auf und davon, in welcher Till mit dem namibischen Meistertrikot das Radsport360 Racing Team vertrat. Ca. 20 Runden vor Schluss machten die Favoriten Buchmann, Arndt, Geschke und Intra ernst und setzten sich von der Spitzengruppe ab. In der genannten Reihenfolge wurde dann auch das Podium belegt.Die vielen Zuschauer und das schöne Wetter sorgten für ein tolles Rennspektakel rund um den Kurpark in Bad Homburg und bot für unser Team eine schöne Abwechslung, bevor es in den kommenden Wochen wieder auf den profilierten breiten Reifen in den Wald geht. Vielen Dank für die Bilder Holger Radsport.

19.-23. Juni 2017 – Etappenrennen Transmaurienne-Vanoise, Frankreich

Am Dienstag den 18. Juni 2017, also einen Tag vor dem Prolog, machte sich das Radsport360 Racing Team auf den Weg in die französischen Rhone-Alpen, genaugenommen in die Region Maurienne-Vanoise, unweit des Col d’Iseran und somit nahe der Tour de France. Für die Tour de France selbst blieb keine Zeit, schließlich musste selbst geradelt werden. Das Team bestand aus Till Drobisch, Sascha Starker, Gastfahrer Christian Mager (Hrinkow Advarics Cycleang) , Severin (Sesi) Schweisguth und Teamchef Andreas Hunkel. Sascha, Till und Christian kämpften in der Rundfahrt um die Einzelwertung. Severin und Andreas nahmen an der Zweierwertung teil.  Flo Neudert übernahm die Betreuung des Teams, worin eigentlich die größte Herausforderung bestand.

Am Mittwochvormittag wurde die Strecke des Prologs inspiziert; 9 km und 270 hm. Spätestens da wurde den Fahrern bewusst, was in den nächsten Tagen noch kommen werde: Trails vom Feinsten, steile Rampen hoch wie runter. Nach dem Prolog selbst waren Till, Sascha und Christian mit Platz 9, 12, 15 noch in Schlagdistanz zur Spitze. Unser Duo holte sich hier Platz 7.

Etappe 1: 48 km 2000 hm, Aussois-Aussois

Der erste Anstieg hatte es gleich in sich. Fast 1000 hm am Stück, doch dann folgte die Belohnung mit flowigen schmalen Forstwegen, Singletrails und einen Top Ausblick, für den scheinbar nur unsere „Escort-Dame“ Sesi Zeit hatte.  Dann ging es rein in die Abfahrt! Wer meint, die Marathons oder Etappenrennen sehen aus wie in Deutschland? Fehlanzeige! Bei der TransMau geht es entweder hart hoch oder hart und technisch runter. Jeder Meter muss hier erarbeitet werden. Da schlägt das Mountainbiker Herz höher. Christian, bekanntlich Straßenfahrer, verfluchte die Trails auf der ersten Etappe. Leider holte sich Till einen Felgenbruch und musste sich in die Wechselzone retten, bevor  er mit einem neuen Laufrad wieder voll weiter fahren konnte. Am Ende stand Platz 12 für Sascha in der Ergebnisliste, Till folgte defektbedingt auf Platz 36 und direkt dahinter landete Christian. Andi und Sesi holten sich Platz 10 in der Teamwertung.

Etappe 2: 64 km 2000 hm, Val Cenis Tremignon-Val Cenis Tremignon

Nach dem ersten 700 hm Anstieg versprach das Streckenprofil etwas flacher/welliger zu werden. Christian wollte sich gleich wieder rehabilitieren und attackierte vom Start weg. Nach dem ersten Anstieg hatte er zwei Minuten Vorsprung auf das Feld. Den welligen Teil musste er dann zur Belohnung alleine im Wind fahren, während Sascha und Till sich in der Verfolgergruppe behaupteten. Das Streckenprofil war bis zur Hälfte der Etappe etwas flacher, also fragte man sich, wo immer diese fiesen kleinen Rampen herkamen. In den letzten Anstieg des Tages ging Christian noch als Führender, zahlte dann allerdings den Preis für die Alleinfahrt im Wind und wurde trotz dessen nur von drei Fahrern überholt. Im Ziel angekommen stand dann ein starker Platz 7 auf der Ergebnisliste. Sascha und Till folgten in den Top 15. Das Duo Sesi und Andi holten sich Platz 8.

Etappe 3: 58 km 2000 hm, Val Cenis Tremignon-Val Cenis Tremignon

Nun stand die “Königsetappe” mit 1300 hm Startanstieg hoch auf 2600 m über NN an. Leider hatte sich Till einen Infekt eingefangen und war somit plötzlich nicht mehr im Rennen und merkte schnell, dass die Rolle als Betreuer auch ganz angenehm sein kann. Auf 2600 m über NN wird die Luft schon spürbar dünner. Andi, bekanntermaßen (k)ein Bergfloh, fand nun von Tag zu Tag besser ins Rennen und lies so sogar manchen Bergfahrer hinter sich. In der Zweierteamwertung war es wieder der 8. Platz. Sascha musste etwas federn lassen und kam auf Platz 23 ins Ziel. Christian machte einen auf „aktive Erholung“ und beendete die Etappe auf Platz 76. Die Abfahrten wurden, fast schon standardmäßig, verflucht. Vielleicht hilft da nur noch ein Enduro von NORCO...

Etappe 4: 38 km 1800 hm, Val Cenis Tremignon-Val Cenis Tremignon

Schlussetappe! Jeder wollte also nochmal zeigen, was in ihm steckt. Dementsprechend flott wurden auch die ersten Kilometer gefahren. Einen 250 hm Anstieg zum aufwärmen auf teilweise losem Schotter. Da sortierte sich das Feld schnell. Andi verlor den Anschluss zu seiner Escort-Dame, fand sie allerdings oben angekommen wieder. An der Spitze konnten Sascha und Christian mithalten. Für Sascha ging es an der Schlussetappe darum, die erkämpften UCI-Punkte abzusichern. Christian wollte nochmal ein gutes Etappenresultat. Das war wichtig, denn es galt schließlich noch die Team bzw. Mannschaftswertung auf dem Treppchen zu sichern. Eine wellige Abfahrt, gefolgt von einem kurzen Flachstück, führte zum längsten Anstieg des Tages. Wiederum fast 1000 hm am Stück. Andi, der sich schon längst mit seinem Schicksal abgefunden hatte und gar nicht mehr jammerte bzw. auch nicht konnte, und Sesi legten am Schlusstag nochmals zu und beendeten die Etappe auf Platz 6 in der Tages-Zweierwertung. Leider reichte es nicht mehr für eine Verbesserung in der Gesamtwertung, also blieb es am Ende bei Platz 8 und somit in den Top 10!

Christian überzeugte nochmals mit Platz 7 und kam von Tag zu Tag, so wie eben Andi seinerseits bergan, mit den technischen Anforderungen besser klar. Berghoch gehörte er zweifelsohne zu den stärksten. Sascha kam auf Position 30 ins Ziel und sicherte somit seinen 20. Platz in der Gesamtwertung ab. So verbleiben hart erarbeitete UCI-Punkte für ihn.

Das Radsport360 Racing Team freut sich mit Platz 3 in der Mannschaftswertung speziell um den Podestplatz, welcher trotz des Ausfalls von Till noch erreichte werden konnte!

23. Juli 2017 - Bad Salzdetfurth

Für die Elite des deutschen Cross Country Mountainbikesports stand mit der Deutschen Meisterschaft in Bad Salzdetfurth das Saisonhighlight an. Aufgrund starker Regenfälle, musste das Organisationsteam den Rundkurs um eine steile Abfahrt entschärfen, so dass die Strecke etwas verkürzt werden musste. Trotz des Wetters fanden mehrere tausend Zuschauer den Weg zur Rennstrecke und sorgten für eine besondere Atmosphäre.

Aus der dritten Startreihe ging unser Radsport360 Racing Teamfahrer Gerrit in das Eliterennen und konnte sich nach dem langen Startanstieg in den Top 15 behaupten. Da die Strecke noch immer sehr schlammig und schmierig war, schafften es die wenigsten Piloten in der ersten steilen Abfahrt auf dem Rad zu bleiben, so musste auch Gerrit vom Rad. Schnell fand er seinen Rhythmus und konnte das Tempo der Topfahrer gut mitgehen, so hatte Gerrit das ganze Rennen nahezu Sichtkontakt zu einer Top 10 Platzierung. Die Entscheidung, auf das Norco Revolver Hardtail zu setzen, zeigte sich gerade an den langen Anstiegen als perfekt. Im Ziel konnte unser Betriebsschlosser und Familienvater dann mit Platz 12 mehr als zufrieden sein, denn er hatte einige Topfahrer hinter sich gelassen und auch die Zeitabstände nach vorne blieben überschaubar. Verdienter Deutscher Meister, welcher sicherlich aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht die Favoritenrolle inne hatte, wurde Manuel Fumic (Cannondale Factory Racing XC) vor dem Schlammspezialisten Simon Stiebjahn (Team BULLS) und dem jungen Georg Egger (LEXWARE MOUNTAINBIKE TEAM).

16 Juli Sparkassenmarathon Ellmendingen.

 Kurzfristig entschlossen sich Jago Fechtmann und Sascha

Starker zum Start beim Sparkassenmarathon in Ellmendingen. Jago startete auf der Mitteldistanz über zwei Runden á 23 Km und Sascha, durch die intensive Trainingswoche nicht 100% fit, über die Langdistanz mit drei Runden. Da aktuell auch die Bike Transalp stattfindet, war das Fahrerfeld mit Rund 40 Fahrern bei der Langdistanz kleiner besetzt als üblich, jedoch nicht unbedingt schlechter.

So war vor dem Start schon klar, dass Markus Westhäuser - als amtierender

Deutscher Meister in der Master 2 Klasse - der ärgste Konkurrent sein wird. Der Start erfolgte um 10:30 Uhr. Direkt am 1,5 km langen Startanstieg bildete sich die erste fünfköpfige Gruppe mit Sascha. Diese wurde nach wenigen Kilometern durch eine gesalzene Attacke von Starker auf nun mehr ein Trio reduziert. Durch das hohe Tempo (29er Schnitt) wurde nach rund 30 km aus dem Trio ein Duo um Sascha und Markus. Sascha spekulierte im Rennen mehr als üblich und versuchte daher seinen Konkurrenten nicht vorzeitig abzuschütteln, sondern lies es auf einen Sprint ankommen. Die

letzten Kilometer für er von vorne um sein „Tempo“ in Richtung Ziellinie zu

fahren. Kurz vor der letzten Kurvenkombination setzte Markus zu seiner Attacke an. Sascha konnte dieser folgen und auf der steilen Zielgerade konnte er den Sprint für sich entscheiden und gewann das Rennen mit einer Zeit von 2:21 Stunden vor Markus Westhäuser (Bike-O-Rado Racing Team) + 0:01 und Benjamin Herold (M-Wave Pro Team / RSG Ansbach) + 6:55 min.

Bei Jago auf der Mitteldistanz verlief das Rennen nahezu identisch. Direkt nach dem Start setzte er sich in einem Trio ab. Dieses hielt so auch die zwei Runden an, bis auf die Ziel gerade. Jago sprintete mit einer Fahrzeit von 1:34h auf Platz 2, hinter Serdar Depe (Katrin Schwing Trek Team) und

vor Benjamin Merkel (BM Cycling / RMSV Langenbrand).

2. Juli 2017 – Andorra, UCI World Cup

Auf einer Höhe von 1.900 m über Meeresspiegel fand in Andorra der dritte Lauf zum Cross-Country-Worldcup statt, genaugenommen im Skigebiet Vallnord. Mit dabei war Gerrit Rosenkranz vom Radsport360 Racing Team. Er und sein Betreuungsteam nahmen die Reisestrapazen auf sich und wurden letztlich mit einem einzigartigem Panorama sowie einem tollen 83igsten Platz belohnt. In den beiden Trainingstagen vor dem Wettkampf selbst fühlte sich Gerrit auf der konditionell und technisch sehr anspruchsvollen Strecke - ideal für das Norco Revolver Fully - sehr wohl. Dies weckte in ihm umso mehr die Erwartung an ein weiteres Top-Worldcup-Resultat. Ins Rennen startete er dann mit der Startnummer 105 – gleichzeitig eben auch die Startposition. Schnell musste er feststellen, dass er an diesem Tage seine Erwartungen nicht werde erfüllen können. Gegen Rennmitte fand er dann seinen Rhythmus und konnte sich so Platz 83 erkämpfen. Sein spezieller Dank für dieses super Erlebnis geht auch an die Dachdecker Rosenkranz GmbH.

Den dritten Worldcup-Sieg in Folge sicherte sich Olympiasieger Nino Schurter vor seinem schweizer Landsmann Mathias Flückiger und dem Franzosen Jordan Sarrou.

2. Juli 2017 – Wiesbaden

Am Jagdschloss Platte fand der nun schon fast traditionelle Bike-Marathon in Wiesbaden statt, welcher bereits am Samstag zahlreiche Lauf- und Radwettbewerbe austrägt und am Sonntag alle Marathon-Distanzen bis hin zum Ultramarathon anbietet. Zudem wurden auf der Langdistanz die Hessenmeister gekürt. Die Mitteldistanz zählte zur Rosbacher Bike-Challenge, in welcher es für unseren Teamfahrer Sascha Starker darum ging, die Gesamtführung zu verteidigen. Hier ist das Renngeschehen schnell erzählt: Sascha setzte sich zu Beginn des Rennens mit Christopher Platt (Kreidler Werksteam) ab. Beide harmonierten sehr gut und wechselten sich in der Führungsarbeit ab, glücklicherweise gewann Sascha dann den Zielsprint und konnte so auch diesen Lauf zur Rosbacher Challenge gewinnen. Dritter wurde der talentierte Nachwuchsfahrer Noah Jung (Delta-Bike) aus Gießen. Andreas, der eigentlich über die Langstrecke starten wollte, dann jedoch eine intensive Arbeitswoche vorschob und doch auf die Mitteldistanz ging, lief auf Position 17 ein.

Till und Marc starteten auf die Langstrecke. Till hatte bereits früh im Rennen Pech und hatte einen Platten, kämpfte sich trotzdem durch und beendete das Rennen auf Platz 10. Ausnahmsweise hatte auch Marc kurz nach Rennhälfte einen Defekt am Schaltwerk, welcher jedoch Dank des Multitools von Sebastian Geimecke (EBE Racing Team) – dieser Fuhr die Ultradistanz - dann doch noch behoben werden konnte. Nach der Reparatur schloss Marc zügig zu Sebastian auf um ihm sein Tool wieder zu überreichen. Da auch in Radrennen Alles seinen Preis hat, übernahm Marc als Gegenleistung bis zu seinem Zieleinlauf nahezu die gesamte Führungsarbeit und schickte Sebastian sodann alleine auf seine letzten 44 km der Ultradistanz. Marc belegte am Ende Platz 15, Sebastian fuhr mit Platz 3 auf das Podium der Ultradistanz.

Gerrit hielt sich aus dem Renngeschehen in Wiesbaden raus und zog es an diesem Wochenende vor, in die Berge zu flüchten um beim UCI Worldcup in Andorra die Weltspitze aufzumischen; am Ende reichte es für einen beachtlichen Platz 85. Jago bestritt ein Trainingsrennen auf der Straße in Bolanden und Severin nutzte das rennfreie Wochenende zum Training.

17./18. Juni 2017 – Wombach

 

Noch im vergangenen Jahr wurden in Wombach die Deutschen Meisterschaften im cross country ausgetragen. Nun war es die Austragungsstätte der internationalen MTB Bundesliga mit einem Rennen der Kategorie C1. Wie im Vorjahr, waren die Temperaturen hochsommerlich, die konditionell sehr anspruchsvolle Strecke staubtrocken und demnach die technischen bergab-Passagen gut zu fahren. Das gesamte Team war am „Wombach-Wochenende“ vertreten. Sascha, Jago und Till, waren bereits am Samstag beim traditionellen Bike-Marathon - welcher ebenfalls zur Rosbacher Bike-Challenge gehört - am Start. Zunächst führte das Duo Till und Sascha das Rennen an, bis Maximilian Brandl sich dazu gesellte. Dann erhöhte Sascha immer wieder das Tempo was zur Folge hatte, dass er seinen Teamkollege los wurde. Dann hatte auch scheinbar Max keine Lust mehr, machte bergab eine Lücke von ca. 15 Sekunden auf, zog davon und gewann eindrucksvoll mit knapp 4 Minuten vor Sascha. Dritter wurde Andreas Schrottenbaum aus Passau. Jago fuhr ebenfalls ein konstant starkes Rennen und rollte auf Platz 5 ein. Till verfuhr sich an einer sehr unübersichtlichen 50/50-Gabelung, wählte eben die falsche Abzweigung und machte ein paar extra Kilometer (warum inzwischen diese Gabelung nicht besser beschildert ist verbleibt ein Rätsel, Till ist seit Jahren nicht der erste Fahrer, der hier falsch abbiegt).

Till startete dann auch noch bei der Bundesliga am Sonntag. Ebenfalls vorbelastet ging Sesi an den Start, er ist am Samstag ein internationales cross country Rennen in Österreich gefahren. Frisch waren hingegen die Familienväter Gerrit und Marc. Andreas ließ besser die Finger vom Rad, er war noch vom Hockenheim-Festival vorbelastet und übernahm besser die Betreuer-Rolle und unterstützte Gerrits Vater. Immerhin schaffte es Andreas in seinem Zustand, seine Teamfahrer auseinander zu halten.

Marc war der einzige Fahrer, der für den Kurs die Hardtail-Variante des NORCOs wählte, der Rest setzte das Fully. Beeindruckend fuhren in einem international stark besetzten Fahrerfeld Gerrit und Till zu Beginn des Rennens. Immer zwischen Platz 7 und 12 gelegen und demnach deutlich in den UCI-Punkterängen (diese gibt es beim C1-Rennen bis Platz 15). Dann kamen die Platten, Gerrit verpasste dadurch eine gute Top 10 Platzierung und belegte schließlich Platz 11. Till verlor gegen Ende des Rennens nicht nur die aus dem Hinterreifen, sondern auch aus den Beinen die Luft. So zog Marc an ihm vorbei, der wie üblich konstant und defektfrei seine Runden fuhr und trotz Hardtail - oder vielleicht gerade deshalb - als einziger Teamfahrer pannenfrei blieb. Er beendet das Rennen auf Platz 17. Till überquert auf Platz 20 die Ziellinie. Sesi war der Pechvogel des Tages und derjenige, der am Wochenende mit Abstand die meisten Autokilometer fuhr. Direkt beim Start fuhr ihm einer ins Hinterrad eben mit der Folge, dass der Bremskolben verrutschte und fortan führ mehr Widerstand beim Fahren sorgte; wer weiß, wo er sonst eingerollt wäre. Der Kurs liegt ihm sicherlich, dass hat er in Wombach schon gezeigt. Am Ende belegt er Platz 26. Dann war es auch endlich für Andreas geschafft, der bei der Hitze in der Wechselzone viel mit Flaschen-Wechsel und ungewollter weise auch mit dem Wechseln von Hinterrädern beschäftigt war.

An der Spitze des Rennens blieb es für den Zuschauer bis zum Schluss spannend. Letztlich setzte sich Simon Stiebjahn (Team Bulls) vor Ben Zwiehoff (Bergamont) und Lukas Baum (Kurschat Consulting Racing Team) durch. Unterm Strich war es mal wieder eine Top organisierte Veranstaltung.

11. Juni 2017 - Erndtebrück

Bei perfekten Bedingungen wurde der bereits sechste Marathon in Erndtebrück ausgetragen. Vom Team Radsport360 Racing Team startete Gerrit Rosenkranz über die Langdistanz (91 km). Bereits bei Kilometer 10 löste sich der Westerwälder von der Spitzengruppe und konnte fortan das Rennen von der Spitze dominieren. Auf der abwechslungsreichen Strecke – und hier war das Norco Hardtail Revolver 9xx1 die perfekte Wahl - fuhr Gerrit einen Vorsprung von etwa vier Minuten auf den ehemaligen Deutschen Marathon Meister Robert Mennen heraus, Platz 3 belegte Bart Classens. 

11. Juni 2017 – St. Ingbert

 

Als Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft XCO in 2018, stand das bomb-trails-race in St. Ingbert an. Die Strecke beinhaltet eben alles, was eine moderne cross country Strecke aufweisen sollte. Nur unweit von den Schwiegereltern entfernt, nahm Marc – als einziger Vertreter des Radsport360 Racing Team – an der Veranstaltung teil. Nach einem bescheidenden Start mit einem leichten Gerangel in der start-loop, kreuzte er um Platz 30 zum ersten Mal die Ziellinie. Dann standen fünf Runden auf der teils künstlich angelegten und sehr zuschauerfreundlichen Runde an. Trotz der Hitze, machte Runde um Runde einen riesen Spaß und am Ende reichte es für Platz 13. Sieger des Rennens wurde Harald Flandre (Team Hase) vor Heiko Hog (Merida) und Marco König (Stevens Racing).

 

28. Mai 2017 – Albstadt

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen ging es in Albstadt in die zweite Runde des UCI Mountainbike World Cups. Mit am Start vom Radsport360 Racing Team war im deutschen Dress Gerrit sowie Till im namibischen Nationaltrikot. Mit einem Start aus der letzten Reihe, hatten es unsere beiden Fahrer von Anfang an gerade in einem solchen Feld schwer, Positionen gut zu machen. So musste aufgrund des Staus in der Startphase auch gleich ein Großteil des ersten Anstieges zu Fuß bewältigt werden. Davon unbeeindruckt war Gerrit, der sich im Laufe des Rennens mit einer wahnsinns Leistung vom Startplatz 144 auf Platz 76 vorkämpfte. Damit belegte er Platz 5 in der jumper-Wertung, eben einer Wertung darüber, wie viele Positionen im Laufe des Rennens gut gemacht wurden.

Till hatte bei seinem ersten World Cup deutlich mehr Probleme und überquerte den ersten Anstieg als Allerletzter. Er ließ sich den Mut dennoch nicht nehmen und kämpfte sich Runde für Runde noch an vielen Fahrern vorbei. Am Ende belegte er ein mehr als beachtlichen Rang 106. Für das Team war es ein tolles Ereignis, mit gleich zwei Athleten beim „heim“ World Cup mit dabei gewesen zu sein.

Sieger des Rennens – diesmal vielleicht etwas glücklich – wurde Nino Schurter (Scott-SRAM MTB Racing Team), vor einem überrangenden Mathieu van der Poel (Beobank–Corendon Team) und Anton Cooper (Trek Factory Racing XC).

 

Bilder Gerrit Rosenkranz von Alfons Benz 

Bilder Till Drobisch

28. Mai 2017 – Siedelsbrunn

In Siedelsbrunn stand der zweite Lauf zur Rosbacher Bike-Challenge auf dem Programm. Mit dem Albstadt-Marathon vom Vortag in den Beinen, ging Sascha als Leader der Serie ins Rennen. So, wie es eben die Streckenverhältnisse in Siedelsbrunn hergaben, konnte Marc seinen „Leader“ zu Beginn des Rennens erfolgreich aus dem Wind nehmen, um eben dessen Solofahrt vorzubereiten; und so kam es dann auch. An zweiter Stelle positioniert wurde Sascha quasi in den ersten längeren Anstieg gefahren, in welchem er sich dann schnell von den Verfolgern absetzten konnte und fortan sein eigenes Rennen an der Spitze fuhr, so wie er es eben gerne mag. Marc fuhr ebenfalls sein eigenes Rennen weiter und platzierte sich gerade noch so in den Top 10. Auf Platz 13 konnte Andreas das Rennen – sein zweites in diesem Jahr – beenden. Platz 2 und 3 gingen an Sven Pieper (Focus RAPIRO Racing) und Mirko Volk (Storck Bicycle).

Jago war etwas länger der Hitze im Odenwald ausgesetzt, er wählte die für ihn typische Langdistanz. Mit Schaltproblemen, nicht aufgeben wollend, wurde er noch Starker Dritter in der Eliteklasse.

Bilder Thomas Laut

 

27. Mai 2017 - Albstadt

Sascha vertrat beim 13. Gonso Albstadt Marathon die Farben des Radsport360 Racing Teams. Der Kurs war nicht sonderlich anspruchsvoll, so dass die Wahl des Norco Revolver Fullys nicht wirklich optimal war. Da mit 46 km der Marathon recht kurz und zudem auf der flachen Runde recht schnell werden sollte, wurde direkt am ersten Anstieg scharf gefahren. Sascha konnte sich mit einigen Sekunden Vorsprung vom Feld absetzten, sollte allerdings ca. 6 km vor dem Ziel wieder gestellt werden. Schlussendlich bog eine Spitzengruppe – bestehend aus drei Fahrern – auf die Ziellinie ein. Behindert durch eine Kurzstreckenfahrerin konnte sich Sascha trotzdem noch Platz 2 ersprinten. Nach knapp 1,5 Stunden Fahrzeit gewann somit Felix Klausmann (SC Hausach / Link Rad Quadrat), vor unserem Sascha Starker und Daniel Gasthof (Team Centurion Vaude) . 

 

 

20. Mai 2017 – Willingen; Platz 1

Beim Bike-Marathon in Willingen war das Radsport360 Racing Team gleich mit fünf Fahrern – Till, Sascha, Jago, Gerrit und Andreas - vertreten. Auf einer vom regnerischen Vortag durchnässten Strecke ging mit Platz 1 auf der Kurzstrecke (54 km) durch Gerrit der Sieg ans Team! Über fast die gesamte Strecke war er als Solist unterwegs und sicherte sich souverän mit über zwei Minuten Vorsprung den Tagessieg. Jago belegte einen guten Platz 13 auf der Mitteldistanz (95 km). Auf dieser Distanz wollte auch Sascha um den Sieg kämpfen, doch leider stürzte er in einer schnellen Abfahrt - in aussichtsreicher Position auf den Tagessieg - und musste ins Krankenhaus gebracht werden: Fahrer und Rad erlitten grobe Schürfwunden und Prellungen. Auch Till hatte bereits in der ersten Abfahrt Pech und musste gleich zwei Mal vom Rad und beschädigte das Rad. Glücklicherweise war Andreas, der nach einer Wettkampfpause aufgrund eines Schienbeinbruches wieder ins Renngeschehen einstieg – nicht weit, reparierte das Rad und beide fuhren gemeinsam weiter. Allerdings gönnten sie sich nach der Kurzstrecke dann mit Platz 75 und 76 den vorzeitigen Feierabend, geplant war die Mitteldistanz. Alle Teamfahrer setzten auf das Norco Revolver 9XX Hardtail, was auf dieser Strecke sicherlich die beste Wahl war!

 

 

 

 

14. Mai 2017 - Gedern

Erstmalig wurde in Gedern ein Lauf zur internationalen MTB Bundesliga ausgetragen. Zunächst sah es nach einem trockenen und schnellen Rennen auf einem cross conuntry würdigem Rundkurs aus, doch dann kam alles anders!

Fast die gesamte deutsche Elite hatte beim zweiten Bundesligalauf gemeldet und auch einige internationale Topfahrer waren im 80 Mann großen Fahrerfeld vertreten. Vom Radsport360 Racing Team standen Marc, Gerrit , Severin, Sascha und Till an der Startlinie. Der Kurs in Gedern zeigte sich bis ca. eine Stunde vor dem Rennen in einem Top Zustand, viele Singeltrails und einige künstlich angelegte technische Passagen. Doch dann setzte starker Regen ein und das Rennen wurde zu einer einzigen Rutschpartie. Gerrit fand sich nach der Startrunde in den Top 15 wieder, doch leider verbog er sich in der ersten Runde bei einem kleinen Ausrutscher das Schaltauge; Andy wird’s schon wieder richten. Die resultierenden Schaltprobleme hinderten Gerrit dennoch nicht an einem Top-Resultat, am Ende reichte es für Platz 17.

Ebenfalls ein klasse Rennen fuhr unser Crossspezialist Severin. Er fand sich demnach sehr gut mit den widrigen Bedingungen zurecht und konnte das Rennen auf Platz 40 beenden. Marc schaffte es auf Platz 49. Sascha kämpfte von Beginn an mit dem schmierigen Untergrund und musste sich diesem letztlich geschlagen geben; Platz 58.  Till beendete das Rennen leider schon recht früh, er versteuerte sich im Schlamm und prallte gegen einen Baum. Rad und Fahrer sind glücklicherweise wohl auf.

Eine Erkenntnis brachte die Schlammschlacht: Ob Norco Fully oder Hardtail - welches die Teamfahrer entsprechend ihren Vorlieben wählten - funktionierten auch bei widrigsten Bedingungen einwandfrei! Trotzdem würden

7. Mai 2017 – Grafschaft

 

Beim zweiten Lauf zum XCO NRW Cup in Grafschaft vertrat Gerrit Rosenkranz die Farben des Radsport360 Racing Teams. Nach der Streckenbesichtigung entschied sich Gerrit für die NORCO Revolver Hardtail Variante. Richtige Wahl, denn am Ende erreichte er mit Platz 2 das Maximum! Zu Beginn konnte er noch dem späteren Sieger Ben Zwiehoff (Bergamont Factory Racing) folgen, bis dieser voll aufs Tempo drückte. Gerrit fuhr sein Rhythmus weiter und konnte so den auf Platz 3 fahrenden Thom Bonder (Newcomm-it Klaucke MTB Team) deutlich auf Distanz halten.

7. Mai 2017 – Bad Orb

Till Drobisch und Sascha Starker starteten beim 1. Lauf zum MTB Hessencup 2017 in Bad Orb. Entgegen des Wetterberichtes regnete es zum Rennbeginn und im Verlaufe des Rennens - zur Freude aller Fahrer - nicht. Gemeinsam mit den Klassen der U19, Master 1-2 und Frauen standen einige Fahrer an der Startlinie. 

Unmittelbar nach dem Start, setzten sich Christoper Platt (Kreidler Werksteam) und Marcel Lehrian (STORCK-Bicycle Team) vom Feld ab, dicht gefolgt von Sascha und Till. Im weiteren Rennverlauf konnte Sascha zur Spitzengruppe aufschließen, jedoch bei der entscheidenden Schlussattacke nicht mitziehen. Am Ende reichte es hinter Christoper Platt und Marcel Lehrian für einen guten dritten Platz. Till komplettierte das gute Ergebnis mit Platz 4.

30. April 2017 - Houffalize

 

Im belgischen Houffalize fand im Rahmen des Roc d’Ardenne ein Wertungslauf zur UCI Marathon World Series statt; ein Kurs über 83 Km. 

Wie sich einen Tag zuvor bei der Besichtigung einzelner Schlüsselstellen zeigte, wartete auf Sascha Starker, Gerrit Rosenkranz und Jago Fechtmann aus dem Radsport360 Racing Team eine anspruchsvolle Strecke.

Nicht von Vorteil waren die Startplätze: 130 und 231 für Sascha und Jago; Gerrit ging es mit Startplatz 104 etwas besser. Zum Glück verlief der Start über eine 1,1 km lange Startrampe mit 9% (in der Spitze mit 20%) im Schnitt, in der sich das Feld gut sortieren konnte.

 

Gerrit und Sascha konnten sich schnell in den vorderen Gruppe behaupten. Zwischenzeitlich befand sich Sascha in der Gruppe um Platz 3. Leider kam er auf einer Abfahrt durch einen Fahrerin des Frauenrennens - die früher starteten- zu Sturz und verlor den Anschluss. Gerrit und Jago fanden im Verlauf des Rennens nicht ganz zu ihrer gewohnten Form. Jago beendete das Rennen vorzeitig.

Im Verlauf des weiteren Rennes hatte Sascha etwas Pech, denn durch einen weiteren Sturz 10 km vor dem Ziel bzw. kurz nach der letzten Materialzone, beschädigte er sich das Schaltwerk so stark, dass er nur noch sporadisch die Gänge benutzen konnte. Somit waren alle Träume einer Top 10 Platzierung bei der World Series dahin. Zum Schluss reichte es für einen tollen 14ten Platz; Gerrit verpasste mit Platz 22 nur knapp die WM Quali (nämlich Top 20).

 

Gewonnen hat Héctor Leonardo Páez León, Polimedical FRM (COL) vor Frans Claes, Loving Hut MTB (BEL) und Sascha Weber, Craft Rocky Mountain (GER).

 

Ein großes Dankeschön geht an Gerrits Vater Dieter und Jagos Bruder für die tolle Verpflegung an der Strecke!

 

30. April 2017 - MTB Bundesliga in Heubach

Während Sascha, Gerrit und Jago ihre NORCOs in Houffalize  spazieren fuhren, wagte sich Till zum ersten mal bei einem cross country Rennen der HC-Kathegorie in Heubach an den Start. Die Strecke, eher untypisch fürs moderne XCO, bestand aus einem ca. 10 minütigem Anstieg und sogleich aus einer langen Abfahrt.

Mit einem Start aus der zweitletzten Startreihe machte Till noch einige Plätze auf dem langen Anstieg - der ihm entgegenkam - gut, wovon er die meisten jedoch wieder in der Abfahrt verlor. Ab der zweiten Runde war eine fünfköpfige Gruppe vor ihm, die er immer oben am Berg zugefahren hatte, jedoch nie vorbeikam und damit auf der Abfahrt immer wieder erneut den Anschluss verlor. Mit zunehmender Renndauer fand Till besser in den Rhythmus. 

Am Ende belegt Till - der noch bis zum vergangenen Jahr auf der Straße unterwegs war - einen respektablen Platz 48 in einem Fahrerfeld auf Worldcup-Niveau; so auch das Podest:

Sieger des Rennens wurde wurde der Schweizer Matthias Flückinger (Radon Factory XC Team) vor dem Franzosen Jorden Sarrou und Florian Vogel (FOCUS XC Team), ebenfalls aus der Schweiz.

22. April 2017 – Rödermark

 

Auf dem Programm stand das Radsport360 Testival, in welchem wieder einmal ein cross country Rennen sowie ein Crossduathlon ausgerichtet wurde.

Um 11:00 Uhr wurden die cross country Spezialisten auf den schnellen Rundkurs geschickt. Das Team ging in Vollbesetzung an den Start: Sascha Starker, Severin Schweisguth, Till Drobisch, Marc Odrosek, Gerrit Rosenkranz und Jago Fechtmann. Nur Teamchef Andreas Hunkel war leider verletzungsbedingt nur am Streckenrand vertreten; er war schließlich auch im Dienst. Der hügelige Rundkurs verlief vorwiegend auf Forststraßen, so dass für die Rennfahrer Straßenmodus angesagt war. Also taktische Spielchen und viele Attacken an den Wellen. Ruhiger wurde es im Feld erst, als die Fluchtgruppe in der zweiten von fünf zu fahrenden Runden stand. Besser kann eine Fluchtgruppe nicht aussehen, zumindest durch die Radsport360 UVEX-Brille.

Gerrit und Till hatten nach einem Anstieg bereits eine kleine Lücke gerissen, hatten diese aber selbst nicht bemerkt. Sascha saß am Hinterrad der Konkurrenz und ließ erstmal die Führung aus. Die Lücke wurde dadurch noch ein paar Meter größer. Die folgende Rampe nutzte dann Sascha zur nächsten Attacke und sprang zu Gerrit und Till vor. Fortan zeigten die Drei ein Mannschaftszeitfahren. Marc und Jago blieben in der Verfolgergruppe, bis Jago durch ein Platten vorzeitig ausschied.

Till, Gerrit und Sascha zogen an der Spitze des Rennens ihre Runden, keiner konnte bzw. wollte sich absetzten. Somit kam es zu einem Sprint der drei Teamkollegen auf der langen windanfälligen Zielgeraden. Sascha eröffnete zuerst den Zielsprint, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte. Gerrit konnte die von Sascha gerissene Lücke schließen und zudem vorbei fahren. Till war der lachende Dritte, als er dann an Gerrit vorbeisprintete und sich verdient den Sieg holte. Marc auf Platz 4 und Severin auf Platz 10 sorgten für einen glücklichen Teamchef. 

 

Nach zwei Stunden Erholung hieß es dann, neues Rennen neues Glück. So konnte Marc seine Teamkollegen – bis auf Severin und Sascha – für einen spon